Als ich vor zwei Monaten mein Kind in Japan besuchte, habe ich einige - für mich neue - Dinge erfahren oder gemacht. Zwei davon habe ich bereits beschrieben in meinem Blogartikel "Kirschblüten und Kintsugi".
Da heute wieder Internationaler Tag des Tees ist, fiel mir ein, dass auf der Japan-Reise ein weiterer meiner lang gehegten heimlichen Wünsche in Erfüllung gegangen ist: selbst Tee pflücken.
Die Plantage, auf der ich Tee pflücken durfte, ist ein Familienbetrieb nahe Fujinomiya in Sichtweite des Fuji (der wolkenverhangene Berg am rechten Bildrand).

Nach dieser kurzen Tee-pflück-Erfahrung behaupte ich: das ist eine unterschätzte Ernte-Arbeit. Nur die kleinen hellgrünen Blätter werden vom Strauch gezupft. Und das ist weniger einfach, als es aussieht.

Umso größer ist die Freude über eine Menge Tee, die für vielleicht drei Liter Wasser reicht.

Seit ich ungefähr 10 Jahre alt war, gehört grüner Tee zu meinen absoluten Lieblingsgetränken. Nur ein Frühstück mit gutem grünen Tee ist für mich persönlich ein gutes Frühstück.
Jedenfalls schätze ich meinem Frühstückstee jetzt nach dieser Erfahrung noch mehr. Das dürfte ganz im Sinne der Japaner sein.